Donnerstag, 21. April 2011

Auf der Arbeit

Es heißt, dass man nicht lebt, um zu arbeiten, sondern arbeitet, um zu leben. Doch in der heutigen Zeit definieren sich immer mehr Menschen nur noch durch ihre Arbeit. Beziehungen und sogar ganze Familien zerbrechen, da kaum mehr Zeit für soziale Kontakte bleibt und stattdessen immer die Arbeit im Vordergrund steht. Überstunden sind die Regel, um nicht gar zu sagen, eine Art Gütesiegen, dass der Arbeitnehmer bereit ist, sich für seinen Job aufzugeben. Auch Freundlichkeit zwischen den Mitarbeitern sucht man vergebens, denn der Konkurrenzdruck ist so hoch, dass Mobbing keine Seltenheit mehr ist. Es zählt nur noch das Business. Es ist völlig irrelevant, ob Menschen auf der Strecke bleiben, solange die Chefs ihre Edelkarossen fahren können.

Wie viele Menschen sind wohl schon an ihrer Arbeit gestorben? Stress, Zigaretten- und Alkoholkonsum stehen in direktem Zusammenhang mit Überanstrengung und Unzufriedenheit, was wiederum der Gesundheit massiv schadet. Es bleibt die Frage, ob Arbeit tatsächlich immer heißen muss, dass die Angestellten ihr gesamtes Leben auf ihren Job ausrichten müssen oder ob es nicht besser für alle wäre, wenn Arbeit in erster Linie den Lebensstandard sichert und somit nur noch eine untergeordnete Rolle spielt.

Schnäppchenjägerin

Als allseits bekannte Schnäppchenjägerin bin ich immer auf der Suche nach dem Must have. Neben der Aktualität der Kleidung sollte sie bei mir auch einen gewissen Namen mit sich bringen. Nach vielen Preisvergleichen habe ich für mich herausgefunden, dass man die besten Schnäppchen im Internet machen kann.

Neben den üblichen Firmenseiten der bekannten Marken gibt es hier viele private Internetseiten, bei denen man online Markenkleidung kaufen kann. Und das zu einem unschlagbaren Preis. Bis zu 50% Preisabschlag gegenüber dem sonst üblichen Verkaufspreis sind hier keine Seltenheit.

Nun gut, ich gebe es zu. Meist handelt es sich dabei um Waren aus der vorangegangenen Saison. Da die meisten Marken aber 2 Kollektionen pro Jahr heraus bringen, sind die Waren nie älter als ein Jahr. Für mich immer noch trendy genug, um hier zuzuschlagen.

Heute habe ich wieder im Internet bestellt. Zwei Hosen, eine Bluse und eine Jacke für den Sommer. Alles zusammen für 150 Euro. Und dies in Markenqualität. Ich freue mich schon, wenn mein schönes Paket kommt. Und wenn alles passt, dann hoffe ich, dass das Wetter am Wochenende so ist, das ich meine Neuerwerbungen gleich der breiten Öffentlichkeit präsentieren kann. Hach, wie ist das Leben schön.

Dienstag, 4. Januar 2011

Was für mich eine gute Skibekleidung ausmacht

Wenn ich mir so meine Bekannten angucke, dann staune ich immer wieder, dass sie ihre Skibekleidung meistens nur nach dem Preis und dem Aussehen auswählen. Das kommt bei mir überhaupt nicht „in die Tüte“, sondern ich lege den größeren Wert auf ganz andere Aspekte. Skibekleidung muss für mich neben einer guten thermischen Isolierung eine gute Passform mitbringen, die mir genügend Bewegungsfreiheit für elegante Schwünge bei den Abfahrten mitbringt.

Außerdem muss sie ein Mindestmaß an Sicherheit bieten. Das gilt vor allem bei den Schuhen, denn ich möchte nicht bei jedem noch so kleinen Sturz Verletzungen davon tragen. Als ich mit dem Skilaufen angefangen habe, habe ich mir sogar einen Skianzug gekauft, bei dem an den Ellenbogen und den Knien gleich Protektoren mit eingearbeitet waren. Ich gehöre auch zu den Leuten, die bei ihrer Skibekleidung eben nicht auf den Helm verzichten, denn ich habe gesehen, welchen Schaden man nehmen kann, wenn man auf der Piste zu Fall kommt und der Kopf mit einem Mast vom Sessellift eine ungewollte Bekanntschaft macht. Und die Skibekleidung wird von der Größe her von mir so ausgewählt, dass man darunter einen wärmenden „Zwiebellook“ tragen kann.

Mache ich auf einer Hütte Station, dann kann ich mich „entblättern“ und es mir beim Essen oder bei einem gemütlichen Heißgetränk so richtig bequem machen. Was fehlt noch? – Ach ja, eine gute Skibrille gehört zu meinem Outfit natürlich auch dazu, denn ich bevorzuge die sonnigen Hänge, auf denen man manchmal ganz schön von dem glitzernden Schnee geblendet werden kann.

Was heißt eigentlich Wissensbilanz

Bin kürzlich auf den Begriff „Wissensbilanz“ gestoßen. Weiß nicht warum, aber der schwirrt seitdem in meinem Kopf herum. Vielleicht, weil ich so gar keine Ahnung habe, was damit gemeint sein könnte. Versuche also, das Wort „Wissensbilanz“ einfach wieder zu vergessen. Frei nach dem Motto: Wissen ist Macht, nichts wissen macht nichts. Gelingt nur leider nicht. Denn an sich würde ich zu gern wissen, was sich dahinter verbirgt. Bin aber schlichtweg zu faul, mich da hinein zu vertiefen. Tröste mich jetzt erstmal mit dem legendären Spruch von Sokrates: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“. Wenn das keine „Wissensbilanz“ ist, was dann?

UPDATE:Habe hier mal was zum Thema gefunden:
http://www.wissensmanagement-der-zukunft.de/wissensbilanz-wertschopfung-und-zukunftschancen-verbessern/

Freitag, 17. Dezember 2010

Aber ich mag doch den Keks!

Viele können sich wohl sehr mit Hammy aus „Ab durch die Hecke“ identifizieren, denn es gibt kaum Menschen, die Kekse wirklich gar nicht mögen. Warum sollte man auch? Kekse sind praktisch, lecker und ohne großen Aufwand besorgt, gelagert und gegessen.
Ein Blick auf einen beliebigen Spielplatz in Deutschland zeigt uns, wo diese Vorliebe herkommt: Mütter sitzen erwartungsvoll auf harten Holzbänken und haben den kleinen Rucksack immer griffbereit, wenn eines der Kinder sich aus der spielenden Gruppe löst und mit einem hungrigen Blick zur Bank eilt. Ein Griff der Mutter und die Kekspackung schwebt verheißungsvoll vor der Nase des Hungrigen. Eins, zwei Happen und der Energienachschub ist vernichtet, das Kind kann weiter spielen.
Bei solchen Erinnerungen ist es wenig verwunderlich, dass auch Erwachsene gerne mal Kekse knabbern oder sogar – man traut es sich schon fast gar nicht aufzuschreiben – in ihren Tee oder Kaffee tunken. Warum das Keksen angetan wird, fragen sich vielleicht einige. Ist das nicht eigentlich auch egal? Hauptsache es schmeckt und wir kriegen den Keks und müssen nicht wie Hammy darum betteln.

Fotobuch über Weihnachtsmärkte

Im letzten Jahr wollten wir unserer Oma eine ganz besondere Freude zum Fest machen. Ein individuelles Fotobuch sollte sie unter dem Weihnachtsbaum finden und ein paar kleine Überraschungen. Für unser Vorhaben mussten wir die Adventszeit gut durchplanen. Wir nahmen uns vor, alle Weihnachtsmärkte der Umgebung zu besuchen und die schönsten und romantischsten Motive mit der Fotokamera festzuhalten. Gesagt, getan. Also zogen wir von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsmarkt und fotografierten dort alles, was wir für das Fotobuch benötigen konnten. Natürlich waren die Kinder auf den Fotos die Hauptpersonen.

Zudem brachten wir der Oma von jedem Weihnachtsmarkt ein exklusives Weihnachtsschmuckstück mit. Das machte vor allem den Kids Spaß. Als wir so ziemlich jeden Weihnachtsmarkt abgeklappert hatten, wurde es Zeit, an die Bearbeitung des Fotobuches zu denken. Also luden wir gemeinsam bei Weihnachtsplätzchen und Kakao die schönsten Fotos hoch und bearbeiteten unser ganz spezielles Weihnachtsgeschenk. Mit viel Spaß und hervorragenden Ideen für Text und Grafik gelang es uns ganz schnell, dieses Fotobuch für unsere Oma zu erstellen. Natürlich blättert sie noch heute gerne darin herum und war völlig erstaunt, ein eigenes Buch zu bekommen.

Lesezirkel auch privat sinnvoll

Bisher kannte ich so einen Lesezirkel nur von Ärzten. Dort lagen diese Zeitschriften im Wartezimmer herum und verkürzten einen die mehr oder weniger lange Zeit, die man dort verbrachte. Und ich wäre wohl auch kaum auf die Idee gekommen, mir selber so eine wöchentlich ins Haus kommende Zeitschriftenkolone zu bestellen, wenn ich mir nicht den Fuß gebrochen hatte.

Vier Wochen lang sollte ich den nun zuhause ruhig halten. Meine Schwester half mir Einkaufen, Wäschewaschen und Staubsaugen. Doch meiner Langeweile konnte sie nicht abhelfen! Bis sie mir eines Tages zwei interessante Zeitschriften mitbrachte. Und da kam mir die Idee! Ich stöberte im Internet und erfuhr dort, man sich seine ganz persönliche Wunsch-Lesezirkel zusammenstellen kann. Man konnte diese Hefte für wenig Geld mieten und musste sie am Ende der Woche wieder zurückgeben. Das kam mir gerade recht, denn ich mag Zeitschriften weder sammeln noch wegwerfen. Und als ich dann wieder an Krücken durch die Gegend humpeln durfte, beschloss ich, den Lesezirkel nicht abzustellen. Denn mein netter, neuer Nachbar von oben links hatte mich auf meinem Balkon lesend entdeckt und kam von nun an gerne mal vorbei, um zu schmökern. Lesezirkel, dachte ich: Da klappt’s auch mit dem Nachbarn!

Montag, 15. November 2010

Schlachtfest

Ein besonderes Erlebnis war es in unserer Kindheit, wenn im November ein Schwein auf unserem Hof geschlachtet wurde. Fasziniert sahen meine Geschwister und ich immer zu, wie der Fleischer das Schwein zerlegte, um daraus Wurst und Fleisch zu gewinnen. Als es uns dann draußen zu kalt wurde, setzten wir uns zu meiner Mutter in die Waschküche, um ihr beim Verwerten von Knochen und Fleisch zuzuschauen. Ihr Haupthelfer war dabei ein Dreizack-Messer, auf das sie unheimlich stolz war. Denn solch ein Messer von Wüsthof hatte damals noch nicht jeder. Sie schnitt damit im Nu das Fleisch für den Gulasch, der dann anschließend mit Gewürzen in Gläsern eingekocht wurde. Das Zerkleinern der Knochen war mit dem Messer auch überhaupt kein Problem. Als meine Mutter damit fertig war, reichte sie das Messer an meinen Vater weiter, der die Zutaten für die Blutwurst am Liebsten damit hackte. Nachdem das Wüsthof Dreizack Messer auf dem Hof mit kochend heißem Wasser abgebrüht wurde, wanderte es wieder mit in die Waschküche, in der unsere Mutter schon das Schlachtefrühstück vorbereitete. Natürlich kam es beim Portionieren der Frühstückshappen dann wieder zum Einsatz. Denn Kopffleisch, Leber und Co. ließen sich wunderbar damit schneiden.

Endlich mal wieder Popcornkino

Wow - lange habe ich bei einem Kinofilm nicht so viel gestaunt und so mitgefiebert. „Avatar - Aufbrach nach Pandora“ ist eindeutig ein Film für jeden. Hierbei spielt weder Alter noch Geschlecht eine Rolle, denn die Hollywood Produktion von Star Regisseur James Cameron ist selbstverständlich ein ganz besonderes Highlight für die gesamte Familie. Avatar spielt im 22. Jahrhundert, wobei die Hauptfiguren drei Meter große blaue Lebewesen sind. Man kann sich also auf ein besonders interessantes und aufregendes Filmerlebnis freuen, sofern man sich dafür entscheidet, Avatar anzusehen.

Lange habe ich mich nicht über einen Film so sehr gefreut! Das Zusammenspiel von Animation und Realität, die unglaubliche Fantasie sowie die ausgezeichnete Bilddarstellung fesselten mich und begeisterten mich enorm. Und ich bin nicht die Einzige, denn Millionen von Menschen haben Avatar ebenfalls gesehen und sind genauso sprachlos wie ich, genauso begeistert wie ich. Auch hat der Film aus der Feder von James Cameron allgemein nur gute Kritik bekommen und alle Kritiker zum Schweigen gebracht. Weiterhin löste Avatar den "besten Film aller Zeiten" Titanic ab und kämpfte sich somit an die Spitze der ewigen Filmcharts.

Ich weiß, ist schon ein bischen her :)

Das Leben in München

Mein Leben in München ist der Wahnsinn, denn irgendwas geht immer. Ich wohne direkt in der Innenstadt in einer schönen Wohnung im hübschen Altbau. So, wie ich es mir früher immer gewünscht habe, hohe Wände und riesige Türen, ein Traum. Das Leben und Wohnen in München ist überragend, ich kenne keine Stadt, die so viel Spaß bringt, die so viel Unterhaltung bietet und so vielseitig ist. Einziger Nachteil sind meiner Meinung nach die hohen Preise.

In München ist vor allem das Nachtleben legendär. Zahlreiche Clubs und große Discos laden zu heißen und vor allem langen Partynächten ein. Ganz egal, wo man hingeht, es ist immer und überall was los. München ist zum Feiern einfach nur perfekt, kann ich jedem empfehlen.

Doch Nightlife ist in München natürlich nicht alles. Shoppen kann man hier auch mehr als ausgiebig, was mich als Frau selbstverständlich sehr freut. München hat Stil und Charme, eine wunderschöne Stadt mit vielseitigen Möglichkeiten. Mein Leben in München ist so vielfältig, ich mache nahezu jeden Tag etwas anderes, immer das, wonach mir gerade ist.

Wenn ich keine Lust auf unendlich viele Leute, volle Straßen und hohe Geräuschpegel habe, dann schlendere ich gerne durch meinen Lieblingspark. Zum Entspannen ist dieser im Sommer ausgezeichnet, da ich leider keinen eigenen Garten habe.

Doch wer an München denkt, der denkt natürlich an die "Wiesn" - das Oktoberfest ist Kult! Tag für Tag heißt es feiern, feiern und nochmals feiern, was könnte schöner sein? Wo ich gerade bei "Kult" bin, wer auf Kultur steht, ist in München vollkommen richtig. In den zahlreichen Theatern und Museen ist für Jedermann etwas Passendes dabei. Ich für meinen Teil kann das Leben in München nur jedem ans Herz legen.

Autoversicherung Wechsel und ich

Autoversicherung Wechsel ist ein Stichwort, dass in jedem Fall interessant ist und dass in jedem Fall viele Kunden verunsichert. Die meisten Kunden wissen nicht, was beim Wechsel einer Autoversicherung zu beachten ist und wohin sie wechseln sollen. Grundsätzlich gibt es zunächst zu wissen, dass es in Deutschland drei verschiedene Arten von KFZ Versicherungen gibt. Es besteht zum einen die Möglichkeit, dass eine Autoversicherung zum Beispiel nur auf Basis der Haftpflichtversicherung angemeldet wird. Diese ist die Mindestversicherung, die vom Gesetz her vorgeschrieben ist. Bei dieser Art der Versicherung wird das eigene Wagen nicht gegen Schäden versichert, sondern nur andere Fahrzeuge, die durch einen Unfall den man selbst verursacht hat, einen Schaden erledigen.

Darüber hinaus ist es auch möglich, dass bei einem Wechsel der Autoversicherung eine Teilkasko, oder aber auch gleich eine Vollkasko Versicherung abgeschlossen wird. Gerade die Vollkaskoversicherung wird gerne bei neueren Fahrzeugen genutzt, da diese zum Beispiel höhere Schadenssummen haben, wenn etwas am Auto kaputt gehen sollte. Wer sich einen alten Wagen zulegt, der keinen hohen Marktwert hat und bei dem es auch nicht darauf ankommt, ob etwas kaputt geht, oder ein Kratzer entsteht, der sollte sich keine Gedanken darüber machen, ob er eine Vollkaskoversicherung nutzt, sondern nur eine Haftpflichtversicherung abschließen. Es ist in jedem Fall wichtig, dass vorher das richtige Versicherungsmodell festgelegt wird.

Der Autoversicherung Wechsel wird meist nach einem intensiven Vergleich einzelner Anbieter und Modelle durchgeführt. Es ist zum Beispiel für die Kunden möglich, sich direkt über das Internet über einzelne Anbieter und deren Tarife zu informieren und diese zu berechnen.

Und genau das werde ich jetzt machen...

Mittwoch, 15. September 2010

Mein Lieblingsfilm aus Deutschland

Kann ein Film, der auf den zugegebenermaßen ziemlich dämlichen Titel "Bang Boom Bang - Ein todsicheres Ding" hört, tatsächlich überzeugen? Auch ich war anfangs skeptisch...doch diese Skepsis war vollkommen unbegründet.

Peter Thorwarths erste Regiearbeit in Spielfilmlänge hat mich sofort begeistert. Die im Ruhrpott angesiedelte Gaunerkomödie kann in allen Bereichen massig Punkte einfahren: sei es das Drehbuch, das absolut stimmig ist und eine Vielzahl von Charakteren, Haupt- und Nebenplots stimmig unter einen Hut bringen und mit einem ziemlich überraschenden Ende aufwartet, seien es die fantastischen Darsteller wie Diether Krebs, Oliver Korritke, Ralf Richter oder Martin Semmelrogge, die allesamt in ihren Rollen aufgehen, der pumpende Soundtrack von H-Blockz oder einfach die Liebe zum Ruhrpott und den Leuten, die in ihm leben - "Bang Boom Bang - Ein todsicheres Ding" hat mich von der ersten Sekunde an begeistert und tut es auch heute immer wieder gerne. Weil man bei jeder Sichtung des Films neue Details entdecken oder ein weiteres Mal über die köstlichen Dialoge lachen kann.

Man wird kaum umhin kommen, einige One-liner des Films in den eigenen Sprachgebrauch zu übernehmen. Und jeder Zuschauer wird irgendeinen Charakter im Film finden, mit dem er sich identifizieren kann. Denn neben all dem absurden Humor und der ziemlich abgedrehten Story geht es im Kern eigentlich nur um die Figuren und ganz gleich, wie kriminell, verrückt oder kaputt sie sein mögen: man schließt sie alle in sein Herz.

"Bang Boom Bang" ist wundervolles, urkomisches Kino aus Deutschland, das ich immer wieder anschauen kann.

Flirten will gelernt sein

Ich stehe mal wieder in meinem Lieblingsclub. Nicht etwa, weil ich Probleme in Alkohol ertränken, mich in stundenlangem Getanze verausgaben oder eine neue Frau in meinem Leben kennenlerne möchte. Hinsichtlich dieser Aspekte bin ich eigentlich zufrieden und hab keinen Bedarf. Vielmehr genieße ich es, mit ein paar Kumpels wegzugehen und das Nachtleben auf mich wirken zu lassen.

An dem besagten Abend war ich als Fahrerin unterwegs und stand gemütlich mit meiner Cola an der Bar, während meine Kumpels das gesamte Gebiet im Alkoholrausch unsicher machten. Warum kann ich also behaupten, dass ich an diesem Abend trotzdem meinen Spaß hatte? Wie ich bereits sagte stand ich an der Bar und war nüchtern: die idealen Voraussetzungen, um die peinlichen Flirtversuche anderer mitzubekommen, die in diesen Abend ganz andere Erwartungen gesteckt haben.

Da waren erstmal die Schüchternen, bei denen man sofort merkte, dass sie sich bei der ganzen Aktion nicht wohl fühlten. Ihre Unsicherheit schienen sie deshalb im Vorfeld mit Alkohol ertränken zu wollen - eine Unternehmung, die nur ansatzweise gelang. So schafften sie es vielleicht die Damen charmant anzusprechen, um dann aber gleich durch ein starkes Lallen oder unbeholfene Körperbewegungen aufzufallen. Daneben gab es natürlich noch Mr. Selbstvertrauen. Diese Machotypen versuchen es mit einem selbstbewussten und arroganten Auftreten, das auch nie zum Erfolg geführt hat. Ich denke, richtig und somit erfolgreich zu flirten heißt deshalb ein gesundes Mittelmaß zu finden, das weder in Alkohol noch im Selbstbewusstsein ertränkt wurde.

Welchen DSL Tarif verwendet Ihr?

Bis vor einem Jahr habe ich eine 16 MB Standard DSL Tarif von GMX bei mir zu Hause genutzt. In den ersten Jahren war ich mit meiner Internet Leitung auch durchaus zufrieden. Bekannterweise hat GMX irgendwann seinen gesamten Internetdienst an die Firma 1&1 abgegeben. Ab diesem Zeitpunkt begannen auch die Probleme. Internetabbrüche wurden immer häufiger und von einem Kundendienst war weit und breit auch nichts zu sehen. So beschloss ich mich für einen neuen Anbieter, diesmal war es HanseNet (Alice DSL).

Bei diesem Anbieter hatte ich von Anfang an das Problem einer eingeschränkten Konnektivität ins Internet. Die einzige Reaktion des Anbieters war der Versand eines neuen Modems, was dem Problem aber auch keine Abhilfe schaffte. So entschloss ich mich ziemlich schnell dazu, auch diesem Anbieter den Rücken zu kehren. Zu diesem Zeitpunkt wurden in meiner Wohnung neue Kabelleitungen verlegt, so dass ich nun in der Lage war Internet über meinen Kabelanschluss zu beziehen.

Diesen Anschluss über Kabel Deutschland habe ich bis heute und bin sehr zufrieden. Neben einer 32 MB Leitung habe ich zwei Telefonanschlüsse eingerichtet bekommen. Ein weiterer Vorteil ist, dass man keinen Geschwindigkeitsverlust hinnehmen muss, wie es bei Internetzugängen über den Festnetzanschluss die Regel ist. Zudem kostet mich dieses Paket genauso viel wie die vorherigen Festnetzanschlüsse. Wahlweise kann man für einen kleinen Aufschlag PayTV Fernsehkanäle abonnieren. Dieses Angebot habe ich aber nicht wahrgenommen.

Widder, mal gucken

Gern lese ich hin und wieder mein Horoskop. Wenn ich auch nicht daran glauben mag, amüsiert es mich dennoch, was wohl täglich auf mich warten wird. Die große Liebe? Der große berufliche Aufstieg? Also gehe ich doch glatt wieder auf der Horoskopseite und in der Zeitung gucken, was mir der eine oder andere Astrologe für heute voraussagen möchte. Als ob es nicht fast täglich so wäre, bin ich heute laut einem Horoskop, sinngemäß beschrieben, konfus, verwirrt und verzettele mich somit schnell. Ich solle meine Vorhaben notieren, um nichts zu vergessen. „Welch´ Aussicht“ denke ich so mit einem Augenverdrehen bei mir. Ich sage mir leicht hämisch schmunzelnd, dass ich solche „Voraussagungen“ auch hinbekommen hätte.

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